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Geschichte

Bild:Der Gasthofum 1900Erbautum 1790Hier ging schon Jeremias Gotthelf ein und ausund heiratete in der Kirche nebenan

Seit Beginn der Restauration2011 haben bis Heute über 1000 Personen an diversen Führungen teilgenommen möglich gemacht durch die Besitzer, welche ihren privaten Wohnsitz in guter Zusammenarbeit mit den hiesigen Landfrauenvereinen Schulen, HKB Bern und der Denkmalpflege gelegentlich für Führungen öffnen*

Baugeschichtliches

Das restaurierte Haus

Nach der aufwendigen Sanierung und Restauration 2011-2015

Vorher

Nachher

Der baufällige Saalanbau 2011. Teilansicht

Der restaurierte Saalanbau 2012. Teilansicht

Eckdaten zur Geschichte des Hauses

Bauherr: Ulrich Jost von Hellsau, Gerichtssäss zu Wynigen.Er baute das Haus in prägender Stellung neben der Kirche in den letzten Jahren des Ancien Régimes.Es ist ein Zeitzeuge Spätbarocker Baukunst um 1790. 1811-1974 "Gasthof zum wilden Mann."1828 Fertigstellung des Innenausbaus durch Bendicht Schürch von Büren zum Hof1904-1906 rückseitiger SaalanbauBauherr: Friedrich Schürch2011- 2015 wird die in die Jahre gekommene Liegenschaft vollumfänglich saniert und restauriert. Bauherren: Silas Bürgi-Zentner und Alain Zentner-BürgiDabei wird auf maximalen Erhalt der ursprünglichen Bausubstanz geachtet. Die aufwendigen und kostspieligen Restaurationsarbeiten werden vorwiegend an Handwerksbetriebe in der Gemeinde Wynigen vergeben. Beim gestalten der Räume wurde grössten Wert auf eine authentische, der Bauzeit entsprechenden Einrichtung gelegt. *Seit Beginn der Restaurationsarbeiten, haben bis Heute über 1000 Personen an diversen Führungen teilgenommen. Interessierte entnehmen die nächsten Besichtigungstermine dem aktuellen Kursangebot der Landfrauenvereine Wynigen-Rumendingen und Seebergoder unter der Rubrik "Aktuelles".(die Daten 2019 wurden bereits durchgeführt)Baulicher Kurzbeschrieb:Erbaut in den Jahren um 1790 2011-2015 nach historischen Vorlagen vollumfänglich restauriert.-Prächtiger Spätbarockbau.-Zweigeschossiger, würfelförmiger Massivbau mit Mansardwalmdach, Mansarde mit Schlafstuben. Estrich ob der Mansarde.-Ausgezeichnet gegliederte 5-achsige Hau-Steinfront.-Jurasteinsockel mit Kellerluken.-Kunstvoll geschmiedetes, restauriertes Schild "zum wilden Mann" von 1834.-Davon abgeleitet das in gehobener Handwerkskunst geschmiedete Terassengeländer mit Biedermeier-Ornamenten.-Terasse teils mit Tonplattenbesetzung und schwarzer Schieferumrandung.Auf die Rekonstruktion der opulenten Untersichtmalerei (bis 1959) wird vorläufig verzichtet.Der Brunnen aus Solothurner Kalkstein gehört zur Liegenschaft und steht auf deren Privatgrundstück.Ein gepflästerter Vorplatz erstreckt sich über die Gesamtlänge des Grunstückes.Rückseitiger Saalanbau in Riegkonstruktion auf hohen Zementpfeilern. Plan von 1895, realisiert 1904-1906. Dokumentierte grosse Obstaustellung 1906.Ausbau im ländlichen Jugendstil mit grossflächigen Wandmalereien von Alfred Isler, Kunst- und Kulissenmaler in Zürich: Wagnerkulissen, Opernhaus/Stadttheater, diverse Theaterkulissen z.B. auch für das Stadttheater Langenthal.Die Studien zu den Bildern im Saal stammen von Ferdinand Hodler: Sicht von Sigriswil auf Thunersee und Niesen, bäuerliches Landleben. Der Saal trägt den Namen "Isler-Saal", im Andenken an den ausführenden Kunstmaler, Wegbegleiter und Freund von Hodler und Amiet "Alfred Isler".Die Rekonstruktion der beiden fehlenden Lauben unter den Giebeln (wurden infolge Einsturzgefahr bereits in den 1930iger Jahren abgebrochen) ist für eine weitere Restaurationsetappe in Planung.Imposantes Bauvolumen im Dorfkern in räumlich prägender Stellung.Hervorragendes Bauwerk mit wertvollen Einzelheiten.Ein denkmalpflegerisches Vorzeigeobjekt.In Planung ab 2016 und darauffolgende Jahre: -Gusseisen-Poller, die das Grundstück entlang des Trottoirs optisch markieren. (realisiert August 2016)-Ein handgeschmiedetes Geländer für die "hintere Terasse" wird diese optisch aufwerten. (realisiert Juli 2016)-Lebend Hecken im Bereich der hinteren Terasse werden den Aussenbereich veredeln. (realisiert Herbst 2016)-Einbau der restaurierten Flügeltüre im Parterre, welche in den 1940ern entfernt und eingelagert wurde. (realisiert April 2017)-Wiederaufbau der Lauben am Saal (noch nicht terminiert).-Restauriereung des "Küchenkamins", welcher 2017 und 2019 infolge heftiger Stürme Schaden genommen hat. Realisierung voraussichtlich Sommer 2019.-Mansarden-Fenster: Einbau von Fensterläden (innwendig), zur nächtlichen Verdunkelung der Schlafräume. (Prototyp in Schlafstube Nr.7 realisiert März 2018). Von der Denkmalpflege für passend und gut befunden. Nun muss sich der Prototyp in der Praxis bewähren. Je nach dem wird entschieden ob die anderen Schlafstuben ebenfalls mit "Läden" ausgestattet werden.